Märklin 38350 SBB E-Lok Ae 3/5 Sécheron tannengrün, AC 3L, digital mfx+/Sound - H0 (1:87)

Art. no.: 00138350
Available from: 3. Quartal 2026
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Märklin SBB E-Lok Ae 3/5 Sécheron tannengrün - Art.Nr. 38350


H0 1:87 Wechselstrom AC 3L, digital mfx+/MM/DCC mit Sound

- NEUHEIT 2026 - Vorankündigung jetzt mit Vorbestellpreis -
Vorbestellpreis gilt bis zur Erstauslieferung oder wechselkurs-, inflationsbedingte Änderungen - geplanter Liefertermin: 3. Quartal 2026
Aufgrund der sehr unsicheren Situation auf dem Weltmarkt - insbesondere bei den Materialbeschaffungskosten - ist es unmöglich, aktuell einen verbindlichen Preis festzulegen. Eine Preisänderung bleibt deshalb ausdrücklich vorbehalten.

SBB E-Lok Ae 3/5 Sécheron tannengrün, Lok-Betriebsnummer 10217.

Ae 3/5 - Die kleine Sécheron
Es ist ein Name, der auf Anhieb eine besondere Aura verbreitet. Allerdings ist die „kleine Sécheron“ kein Gemälde von Picasso, sondern die fast schon liebevolle Bezeichnung für eine Schweizer Lokomotive, die bei den Eidgenossen ein neues Zeitalter auf Schienen einläuten sollte. Elektrische Traktion im ganzen Land lautete die Marschrichtung nach dem Ersten Weltkrieg. Einrahmen-Konstruktionen mit Einzelachsantrieb waren dabei die Zauberformel für die elektrische Zukunft auf den Flachlandstrecken der Schweizerischen Bundesbahnen SBB. Die ab 1922 gebaute Type Ae 3/5 sah mit ihren drei Treib- und zwei Laufachsen ungewöhnlich kompakt aus, leistete aber für damalige Verhältnisse imposante 1800 Pferdestärken. Und das minimalistische Design strahlte obendrein eine ungewöhnliche Eleganz aus. So kam die Ae 3/5 bald zu ihrem Spitznamen – in Anlehnung an die Genfer Firma Sécheron, die den elektrischen Teil lieferte. Ae 3/5 10217 ist als betriebsfähiges Kleinod im Depot Olten erhalten geblieben. Diese schmucke Maschine diente als Vorbild für das wunderschöne neue Märklin-Modell dieser Loktype, die auch im Maßstab 1:87 ein wirklich uriges Flair verbreitet.

Highlights
- Komplette Neukonstruktion.
- Hochdetaillierte Metallausführung.
- Spielewelt mfx+ Digital-Decoder mit umfangreichen Licht- und Geräuschfunktionen.
- Führerstand-, Führerpult- und Maschinenraumbeleuchtung digital schaltbar.
- Blitzen am Schaltwerk digital schaltbar.
- Mit Pufferspeicher zur Überbrückung von kurzen stromlosen Stellen.
- Pufferhöhe nach NEM.


Modell:
Mit Digital-Decoder mfx+ und umfangreichen Licht- und Geräuschfunktionen. Geregelter Hochleistungsantrieb mit Schwungmasse. Eine Achse angetrieben. Haftreifen. Fahrtrichtungsabhängig wechselndes Dreilicht-Spitzensignal und 1 weißes Schlusslicht (Schweizer Lichtwechsel) konventionell in Betrieb, digital schaltbar. Beleuchtung umschaltbar bei Solofahrt auf 1 rotes Schlusslicht. Falschfahrsignal separat digital schaltbar. Spitzensignal an Lokseite 2 und 1 jeweils separat digital abschaltbar. Doppel-A-Licht-Funktion. Zusätzliche Führerstandbeleuchtung, Führerpultbeleuchtung, Blitzen am Schaltwerk und Maschinenraumbeleuchtung jeweils separat digital schaltbar. Beleuchtung mit wartungsfreien warmweißen und roten Leuchtdioden (LED). Mit Pufferspeicher. Hochdetaillierte Metall-Ausführung mit vielen separat angesetzten Einzelheiten. Führerstand- und Maschinenraum-Nachbildung. Detaillierte Dachausrüstung mit Dachleitungen, Isolatoren und Dachlaufbrettern sowie Scherenstromabnehmer. Befahrbarer Mindestradius 360 mm. Bremsschläuche und Schraubenkupplungsimitationen liegen bei.
Länge über Puffer ca. 12,8 cm.

Passende Personenwagen finden Sie im Märklin H0-Sortiment unter der Artikelnummer 43363, 43373 und 43383. Dieses Modell finden Sie in Gleichstromausführung im Trix H0-Sortiment unter der Artikelnummer 25350.

Digitalfunktionen:
- Spitzensignal
- Schlusslicht
- E-Lok-Fahrgeräusch
- Lokpfiff
- Maschinenraumbeleuchtung
- Direktsteuerung
- Spitzensignal Lokseite 2 aus
- Rangierpfiff
- Spitzensignal Lokseite 1 aus
- Bremsenquietschen aus
- Führerstandsbeleuchtung
- Führerstandsbeleuchtung
- Lüfter
- Druckluft ablassen
- Lichtfunktion Falschfahrt Schweiz
- Fahrpultbeleuchtung
- Kompressor
- Schaffnerpfiff
- Sanden
- Rangiergang
- Betriebsgeräusch
- Ankuppelgeräusch
- Abkuppelgeräusch
- Führerstandstür öffnen
- Panto-Geräusch
- Schienenstoß
- Puffer an Puffer
- Lichtfunktion

Vorbild:
Elektrolokomotive Ae 3/5 der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB/CFF/FFS). Mit stirnseitigen Übergangsblechen und Falschfahrsignal über dem oberen Spitzensignal. Tannengrüne Grundfarbgebung mit grauem Fahrwerk. Lok-Betriebsnummer 10217. Betriebszustand 2022.

Das Eisenbahnland Schweiz zählt sicher zu den Pionieren bei der Elektrifizierung ihrer Schienenstrecken. Allerdings beschränkte sich diese damals ultramoderne Traktionsart bis zum Ersten Weltkrieg auf Nebenbahnen, den Simplon-Tunnel und die Bern-Lötschberg-Simplon-Bahn. Während des Krieges litt die Schweiz dann massiv unter Kohlemangel, da das schwarze Gold für die Dampftraktion weitestgehend aus dem Ausland eingeführt werden musste. Daher fiel noch im Jahre 1918 der Beschluss, das Streckennetz der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) zu elektrifizieren, denn Wasserkraft stand in Hülle und Fülle zur Verfügung. So ließen die SBB im Jahre 1920 zu Beginn der ersten Elektrifizierungsetappe von den drei schweizerischen Elektrofirmen Brown, Boveri & Cie (BBC), Maschinenfabrik Oerlikon (MFO) und Société Anonyme des Ateliers de Sécheron (SAAS) Entwürfe für universell im Flachland einsetzbare Lokomotiven ausarbeiten. Im Gegensatz zum aus dem Dampflokbau übernommenen Stangenantrieb, der damals die meisten elektrischen Lokomotiven charakterisierte, setzten die BBC und die SAAS auf Einrahmenloks mit Einzelachsantrieb. Diese wegweisende und weitaus effizientere Antriebstechnik war unter anderem von der US-Firma Westinghouse ab 1912 für große Lokomotiven entwickelt worden, 1918 hatte BBC den ebenso zuverlässigen Buchli-Antrieb vorgestellt. Die SAAS erwarb für den Entwurf der neuen SBB-Elektrolokomotive eine Lizenz von Westinghouse. Das Ergebnis war eine äußerst kompakte und vergleichsweise leichte Maschine, die die geforderten drei Treibachsen und eine Leistung von immerhin 1800 PS bot. Die Höchstgeschwindigkeit betrug 90 km/h. Aufgrund des leichten Antriebs waren nur eine Vor- und Nachlaufachse notwendig. Die SBB bestellte bei der SAAS schließlich 26 Exemplare, die als Ae 3/5 bezeichnet wurden. A steht für Normalspurlok mit einer Höchstgeschwindigkeit von mehr als 80 km/h, e für elektrischen Antrieb, 3 für drei angetriebene Achsen und 5 für die Gesamtzahl der Achsen. Die bis 1926 gelieferten Maschinen erfüllten die in sie gestellten Erwartungen zunächst nicht. Das an sich sehr moderne Antriebskonzept war nur bedingt für den aus der Dampflokzeit stammenden Oberbau geeignet. Insbesondere in Kurven quietschte und knarzte es, Fahrwerkschäden waren an der Tagesordnung. Daher entschieden sich die SBB bei Nachbestellungen für die von BBC entwickelte Ae 3/6 I mit Buchli-Antrieb, die zuverlässiger, leistungsfähiger und auch schneller war. Mit der voranschreitenden Überarbeitung der Strecken liefen auch die Ae 3/5 letztendlich zur Zufriedenheit der Eisenbahner, die die kompakten Loks bald „kleine Sécherons“ nannten. Ein wenig Lokalpatriotismus mag dabei auch eine Rolle gespielt haben, da die Maschinen vor allem in ihrer Westschweizer Heimat unterwegs waren. Immerhin hielten sich die Ae 3/5 bis Anfang der 1980er Jahre im Plandienst und erreichten somit ein durchaus hohes Lebensalter. Ae 3/5 10217 ist als betriebsfähiges Exemplar in der Obhut der Stiftung SBB Historic erhalten geblieben und wird im Depot Olten betreut.

Achtung: Modellbauartikel, kein Spielzeug! Nicht geeignet für Kinder unter 15 Jahren. Benutzung unter Aufsicht von Erwachsenen.


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