Märklin 37983 Dampflokomotive 2-8-4 Berkshire, AC 3L, digital mfx+/MM/DCC/Sound - H0

Art. N°: 00137983
Disponible à partir du: geplant Mai 2026
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Märklin Dampflokomotive 2-8-4 Berkshire der Southern Pacific - Art.Nr. 37983


H0 1:87 - Wechselstrom AC 3L, digital mfx+/MM/DCC mit Sound und mit geschwindigkeitsabhängigem, dynamischem Rauchausstoß.

- NEUHEIT 2026 - Vorankündigung jetzt mit Vorbestellpreis -
Vorbestellpreis gilt bis zur Erstauslieferung oder wechselkurs-, inflationsbedingte Änderungen - geplanter Liefertermin: Mai 2026

Dampflokomotive mit der Achsfolge 2-8-4 "Berkshire" der Southern Pacific. Tiefschwarze Grundfarbgebung. Betriebsnummer 3505.

Die besonderen "Coffin-Berkshires"
Es gibt nicht allzu viele Dampfloks in den USA, die wie beispielsweise der „Big Boy“ zu einem Mythos aufstiegen. Die kraftvollen „Berkshires“ gehörten sicher dazu. Sie waren ein Kind der Goldenen Zwanziger Jahre und standen für die Aufbruchsstimmung, die auch die Vereinigten Staaten nach dem Ersten Weltkrieg erfasst hatte. Damals boomte die Wirtschaft und die Eisenbahnen mussten immer mehr Waren immer schneller in alle Teile des Landes transportieren. Die zu Tausenden gebauten „Mikado“-Dampfrösser reichten für diese Aufgaben oft nicht mehr aus. Das war dann 1925 die Geburtsstunde der ersten Super-Power-Dampflok. Entwickelt von den LIMA Locomotive Works, brachten sie durch den Einbau eines zweiachsigen Nachlaufdrehgestells und der damit verbundenen vergrößerten Feuerbüchse eine massive Leistungssteigerung auf die Gleise. Und weil die erste Einsatzstrecke dieser mächtigen Loks durch die Berkshire Mountains an der Ostküste der USA führte, nannte man die Vertreter dieser Bauart fortan „Berkshires“. Mit einer Leistung von bis zu 4000 PS und Höchstgeschwindigkeiten von weit über 100 km/h eroberten diese von LIMA als Super-Power-Loks beworbenen Maschinen mit über 600 gebauten Exemplaren viele US-amerikanischen Schienenwege. Eine wirklich urig wirkende Version waren 25 für die Boston & Maine Railroad gelieferte „Berkshires“. Sie besaßen sogenannte Coffin-Vorwärmer, die u-förmig und kopfüber an die Rauchkammer angesetzt wurden. Wobei Coffin von der Herstellerfirma und nicht von der eigentlichen Bedeutung (Sarg) abgeleitet wurde. Zehn dieser ungewöhnlich aussehenden „Berkshires“ beendeten in den Jahren nach 1945 schließlich ihre Karriere bei der Southern Pacific Railroad. Von diesen Coffin-Loks blieb leider kein Exemplar erhalten. Dennoch kann man sogar heute noch zwei dieser Giganten unter Dampf erleben. Die in Michigan beheimatete „Berkshire“ 1225 avancierte im Jahr 2004 sogar zu einem internationalen Filmstar. Sie spielte eine der Hauptrollen im animierten Kinderfilm „Der Polar-Express“, der auch in Deutschland Millionen von Zuschauer in seinen Bann zog.

Modell-Highlights
- Komplette Neukonstruktion.
- Besonders filigrane Metallkonstruktion.
- Viele separat angesetzte Details.
- Serienmäßiger Raucheinsatz mit geschwindigkeitsabhängigem, dynamischem Rauchausstoß.
- Führerstandsbeleuchtung digital schaltbar.
- Lokführer- und Heizerfigur im Führerstand sitzend.
- Mit Spielewelt-Decoder mfx+ und umfangreichen Licht- und Soundfunktionen.
- Mit Pufferspeicher zur Überbrückung von kurzen stromlosen Stellen.


Märklin & TRIX Sondermodell US Dampflok 2-8-4 Berkshire der Southern Pacific


Modell:
Mit Digital-Decoder mfx+ und umfangreichen Licht- und Soundfunktionen. Geregelter Hochleistungsantrieb mit Schwungmasse im Kessel. Vier Achsen angetrieben, davon drei Achsen über Kuppelstangen. Haftreifen. Lokomotive und Tender weitgehend aus Metall. Serienmäßig eingebauter Raucheinsatz, mit geschwindigkeitsabhängigem, dynamischem Rauchausstoß, digital schaltbar. Fahrtrichtungsabhängig wechselnde Stirnbeleuchtung mit je einer Lampe an Lok und Tender konventionell in Betrieb, digital schaltbar. Führerstands- und Nummerntafelbeleuchtung sowie Feuerbüchsenflackern separat digital schaltbar. Beleuchtung mit wartungsfreien warmweißen und roten Leuchtdioden (LED). Mit Pufferspeicher. Verstellbare Kurzkupplung mit Kinematik zwischen Lok und Tender. Am Tender kinematikgeführte Kurzkupplung mit NEM-Schacht. Lokführer- und Heizerfigur im Führerstand sitzend. Rohrleitungen für den Bereich unterhalb des Führerhauses liegen als separat ansteckbare Teile bei.
Länge ca. 31,3 cm.

Passende Güterwagen der Southern Pacific finden Sie im Märklin H0-Sortiment unter den Artikelnummern 45667 und 45707 sowie im Trix H0-Sortiment unter der Artikelnummer 24915 mit dem Hinweis auf die benötigten Tauschradsätze. Dieses Modell finden Sie in Gleichstrom-Ausführung im Trix H0-Sortiment unter der Artikelnummer 25983.

Digitalfunktionen:
- Spitzensignal
- Raucheinsatz
- Dampflok-Fahrgeräusch
- Lokpfiff
- Direktsteuerung
- Bremsenquietschen aus
- Nummerntafel Beleuchtung
- Führerstandsbeleuchtung
- Glocke
- Betriebsgeräusch
- Dampf ablassen
- Luftpumpe
- Wasserpumpe
- Injektor
- Feuerbüchsenflackern
- Rangiergang
- Rangierpfiff
- Kuppelgeräusch
- Kohle schaufeln & Feuerbüchse
- Wasser nachfüllen
- Kohle nachfüllen
- Sand nachfüllen
- Führerstandsseitenfenster öffnen
- Betriebsgeräusch
- Dialog
- Sanden
- Generatorgeräusch
- Generatorgeräusch
- Sicherheitsventil

Vorbild:
Dampflokomotive mit der Achsfolge 2-8-4 "Berkshire" der Southern Pacific. Tiefschwarze Grundfarbgebung. Betriebsnummer 3505. Betriebszustand zwischen 1945 und 1950. Eine von 25 gebauten Lokomotiven mit dem markanten Coffin-Vorwärmer.

Wir schreiben die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die Eisenbahn revolutioniert in atemberaubender Schnelligkeit das Verkehrswesen in den Vereinigten Staaten von Amerika und trägt maßgeblich dazu bei, die USA zum Land der unbegrenzten Möglichkeiten zu machen. Auch der Dampflokbau erfährt eine stürmische Entwicklung. Immer größer, stärker und schneller hieß das Motto, wobei neue Loktypen oft nach ihren Einsatzgebieten benannt wurden. Ein Meilenstein beim Güterverkehr war die Konstruktion einer Maschine mit vier Treibachsen sowie einer Vor- und Nachlaufachse. Damit erreichte man nicht nur eine bessere Kurvenläufigkeit. Der Kessel konnte obendrein im Vergleich zu den Loks ohne Vor- bzw. Nachlaufachsen länger ausgelegt werden, eine größere Feuerbüchse sorgte für eine zusätzliche Leistungssteigerung. Da die Treibachsen nun vor der Feuerbüchse lagen, konnten sie größer ausgeführt werden, was höhere Geschwindigkeiten ermöglichte. 1897 lieferte die US-Firma Baldwin 20 derartige Maschinen nach Japan und nannte die Bauart in Anlehnung an einen ehrenden Titel des japanischen Kaisers „Mikado“. In der Tat waren diese Loks damals die stärksten japanischen Dampfrösser. Gleichzeitig begann der Siegeszug dieser Bauart in den USA und später dann auch in vielen anderen Ländern dieser Erde. Zu den erfolgreichsten europäischen „Mikados“ zählte beispielsweise die deutsche Baureihe 41. In den USA kamen die „Mikados“ nach dem Ersten Weltkrieg bald an ihre Grenzen. Die Wirtschaft boomte in den Goldenen Zwanzigern und die großen Bahngesellschaften buhlten um die Kunden. Immer mehr Fracht sollte immer schneller transportiert werden. Daraufhin entwickelten die LIMA Locomotive Works im Jahre 1925 auf der „Mikado“-Basis eine erste Super-Power-Lokomotive, die auch mit diesem Slogan beworben wurde. Sie besaß eine erheblich vergrößerte Feuerbüchse, die die Kesselleistung im Vergleich zu den „Mikados“ massiv steigerte. Um die maximalen Achslasten einzuhalten, installierte man anstelle einer Nachlaufachse ein zweiachsiges Drehgestell. Der Prototyp wurde auf der Hauptstrecke der Boston & Albany Railroad (B&A), einer Tochtergesellschaft der berühmten New York Central Railroad, durch die an der Ostküste liegenden Berkshire Mountains intensiv getestet. Dabei zeigte sich gegenüber zwei Jahre alten „Mikados“ eine deutliche Leistungssteigerung. Die B&A war derart beeindruckt von dieser Lokomotive, dass umgehend 25 Exemplare bestellt wurden. Andere Bahngesellschaften zogen nach, wobei sich schnell die Bezeichnung „Berkshire“ für diese Loktype durchsetzte. Schließlich bevölkerten über 600 „Berkshires“ die US-amerikanischen Gleise, wobei die letzten Exemplare erst 1949 gebaut wurden. Die meisten „Berkshires“ entsprachen dem gängigen Dampflokdesign mit normalen, quer auf der Rauchkammer montierten Oberflächenvorwärmern. Die 25 in den Jahren 1928/29 an die Boston&Maine Railroad (B&M) gelieferten „Berkshires“ erregten dagegen mit ihren ungewöhnlichen Coffin-Vorwärmern ein gewisses Aufsehen: Diese waren u-förmig ausgeführt und wurden kopfüber an die Rauchkammer angesetzt. Das führte dazu, dass man beim Anblick der Lokfront oft das Gefühl hatte, in eine dunkle Höhle zu schauen. Die Bezeichnung Coffin-Vorwärmer rührte allerdings nicht von der Bedeutung dieses Wortes (übersetzt Sarg) her, sondern von der gleichnamigen Herstellerfirma. Zehn dieser „Coffin-Berkshires“ verkaufte die B&M im Jahre 1945 in den Westen der USA an die Southern Pacific Railroad (SP), die einen kurzfristig eingetretenen Verkehrsaufschwung bewältigen musste. Dort wurden die Rauchkammer und der Coffin-Vorwärmer gemäß dem SP-Farbschema für Dampfloks silbern lackiert, was eine signifikante Designverbesserung bedeutete. Leider währte der SP-Einsatz nur wenige Jahre, alle „Coffins“ wurden verschrottet. Gleichwohl kann man noch heute zahlreiche Super-Power-„Berkshires“ in verschiedenen Museen bewundern. Zwei davon sind sogar betriebsfähig: Lok 765 der einstigen Nickel-Plate-Road und Lok 1225, die LIMA 1941 für die Pere Marquette Railroad gebaut hatte, zeugen seit vielen Jahren unter Dampf von einem der bedeutendsten Kapitel der US-amerikanischen Eisenbahngeschichte.

Achtung: Modellbauartikel, kein Spielzeug! Nicht geeignet für Kinder unter 15 Jahren. Benutzung unter Aufsicht von Erwachsenen.



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