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Liliput 112803 Diesel-Aussichtstriebwagen DRG

Liliput 112803 Diesel-Aussichtstriebwagen DRG

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Beschreibung

Liliput Diesel-Aussichtstriebwagen DRG. - Art. Nr. 112803


H0 1:87 Gleichstrom DC

Diesel-Aussichtstriebwagen DRG „Gläsernen Zug“ ET 91

Modell:
Liliput HO 112803 Diesel-Aussichtstriebwagen VT 137 240 der DRG Ep. II Fahrgestell und Räder aus Metalldruckguss, 5-poliger, schräggenuteter Motor mit Schwungmasse, Antrieb über Kardan auf beide Drehgestelle, 2 Haftreifen, digitale Schnittstelle nach NEM 652, LED-Zweilicht-Spitzensignal mit der Fahrtrichtung weiß/rot wechselnd, LüP 257 mm.

Vorbild:
Nachdem die beiden „Gläsernen Züge“ ET 91 seit 1935 erfolgreich im Einsatz waren, ließ die Deutsche Reichsbahn 1936 beim gleichen Hersteller, der Waggonfabrik Fuchs in Heidelberg, zum Einsatz auf nicht elektrifizierten Strecken einen Dieseltriebwagen bauen. Als Antriebsmotoren dienten zwei 8-Zylinder-Boxer-Dieselmotoren der DWK mit je 180 PS, die zusammen mit der Kühlanlage und einem Luftverdichter in einem separaten Rahmen schalldämpfend am Untergestell befestigt waren. Die Kraftübertragung erfolgte hydraulisch durch an den Drehgestellrahmen fixierte Strömungsgetriebe von Voith.
Der Wagenkasten bildete zusammen mit den beiden Führerständen einen einzigen Großraum mit breiten Fenstern, die Rückenlehnen der 60 gepolsterten Sitze konnten gewendet werden, so dass alle Fahrgäste in Fahrtrichtung sitzen konnten. Das Dach besaß ein Rollverdeck und einer Dachrand-Verglasung. Die Festigkeit des Rahmens wurde dabei durch eine Fachwerkkonstruktion aus Rohren und Profilen kompensiert. Die beiden Toiletten waren sehr tiefliegend neben den Führertischen angeordnet und hatten ovale Fenster in den Stirnfronten.
Die Fahrzeuge waren beim Publikum sehr beliebt, beim Personal weniger: Das Rollverdeck klemmte öfter und mehrfach traten Motorschäden und Gelenkwellenbrüche auf.
Der 137 462 wurde 1944 bei einem Bombenangriff zerstört. Die beiden verbliebenen Aussichtstriebwagen wurden von der Deutschen Bundesbahn übernommen und als VT 90 500 und 501 geführt. Im Jahr 1953/54 wurden die Fahrzeuge mit neuen Büssing-Dieselmotoren vom Typ U 15 und Druckluft-Scheibenbremsen ausgerüstet. Der VT 90 500 wurde vor allem im Raum Hunsrück und Mosel sowie im Köln/Aachener Umfeld eingesetzt und war in Köln-Nippes beheimatet. Am 13. April 1960 wurde er ausgemustert. In Baden-Württemberg und Oberbayern wurde der zuletzt in Stuttgart beheimatete VT 90 501 eingesetzt und am 22. März 1962 ausgemustert.

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